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Wohngebäude GHK

Der eindrucksvolle Baumbestand und die unmittelbare Nähe zur Lesum, einem Nebenfluss der Weser, geben dem ehemaligen Gut „Hoher Kamp“ in Bremen-Burglesum seinen unverwechselbaren Charakter und seine einzigartige Schönheit. Diese Qualitäten machen den Ort zu einem idealen Wohnquartier. So entstanden auf dem 33 Hektar großen Areal ab 2011 ringsum die historische Villa, dem einstigen Zentrum des Guts, insgesamt 13 Wohngebäude unterschiedlicher Größe und Thematik.

Das Ensemble besteht aus sechs Doppelhäusern, einem Kettenhaus sowie sieben Einzelhäusern, die sich über das gesamte Areal verteilen. Unter weitestgehendem Erhalt des alten Baumbestands folgte deren Anordnung und Ausrichtung einer einzigen Prämisse: Dem Schutz der Privatsphäre eines jeden Bewohners. So wurden sowohl die Grundrisse als auch die Außenbereiche sorgfältig aufeinander abgestimmt und zueinander platziert. Durch diese geschickte Anordnung von Grundrissen und Ansichten, kleinen Raumteilern im Freien sowie durch Gebäudevor- und -rücksprünge und freigelegte Wandscheiben konnte ein Maximum an Individualität, Intimität und Geborgenheit realisiert werden. Dabei wurden alle Häuser in Gestalt und Qualität wie eine Einzelvilla konzipiert, obwohl sie aber z.B. ein Doppelhaus beherbergen.

Alle Häuser eint die geradlinige und kubistische Formgebung mit flachen Dächern und strahlend weißen Fassaden mit dunklen Fenstern im Sinne der klassischen Architekturmoderne. Die geschickte Einbettung in die Umgebung macht das neue Wohnquartier „Gut Hoher Kamp“ zu einem landschaftlichen Architekturpark.

Standort
Bremen
Jahr
2012-2014
Bauherr
Privat
Projektteam
Florian Canzler (Projektleitung), Katharina Honkomp, Stephan Naumann
Photograf:
Rainer Taepper
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