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Stadthäuser J

Im Hamburger Osten entsteht auf dem einstigen Areal der Lettow-Vorbeck-Kaserne die Jenfelder Au - ein neues Wohnquartier für rund 2.000 Menschen nach niederländischem Vorbild. Ein lebendiger Stadtteil mit einem Mix aus Wohnen und Arbeiten wird für Jung und Alt, Familien, Singles und Senioren naturnahen Lebensraum bieten. Das Viertel soll nicht nur durch qualitätsvolle Architektur, sondern auch durch das innovative und ökologische Konzept, dem „Hamburg Water Cycle“ - welches einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen verspricht - überzeugen.

Der Masterplan sieht für das Quartier viele Grün- und Wasserflächen sowie einen zentralen, lang gestreckten Kakadenpark als wesentliche Bestandteile der Planung vor. Zwei Baufelder, die sich entlang des Parks erstrecken, bilden den nördlichen Abschluss. Die städtebauliche Körnung ist kleinteilig: Entlang der parallel zum Park liegenden Baulinie bilden Stadthaustypologien eine starke bauliche Kante.

Von Außen durchgängig als Stadthäuser wahrnehmbar verbirgt sich dahinter ein vielfältiges Angebot: Neben den klassischen Stadthäusern, entfalten Maisonette- und Geschosswohnungen mit Lufträumen und überhöhten Räumen ihre besondere Qualität.

Vor- und Rücksprünge, unterschiedliche Freisitze sowie zurückversetzte Eingänge und Terrassen verleihen den Gebäuden eine urbane Lebendigkeit, die nicht nur eine Verbindung zwischen Außen- und Innenraum schafft, sondern auch identitätsstiftend ist. Die Fassaden werden überwiegend in Backstein realisiert. Wenige, wiederkehrende Fensterformate verleihen den vertikalen Fassaden eine ruhige und dennoch abwechslungsreiche Gestaltung. Einheit in Vielfalt!

Standort
Hamburg-Jenfeld
Jahr
2019
Bauherr
Öffentlich
Projektteam
Anna Denkeler (Projektleitung), Tom Heiden
Einladungswettbewerb
1. Preis